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VITA

Christoph Biermeier, geboren in Passau, studierte in München Theaterwissenschaften, Philosophie und Neuere deutsche Literatur. Schon während seiner Studienzeit war er Mitbegründer der freien Theatergruppe „Theater in der Tenne“, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, vergessene Theaterformen neu zu beleben.


Von 1994 an arbeitete er als freier Regisseur, unter anderem am Bayerischen Staatsschauspiel München, dem Nationaltheater Mannheim, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theater Osnabrück, den Städtischen Bühnen Freiburg, dem Staatstheater Kassel, dem Landestheater Salzburg, den Ruhrfestspielen Recklinghausen oder dem Theater Lindenhof in Melchingen. Als Regisseur ist er in vielen Bereichen tätig. Er inszeniert im Bereich Schauspiel, Oper und Operette und Musical.


Seine Inszenierungen gewannen vielfach Preise und wurden als Gastspiele im In- und Ausland gezeigt.


Lehraufträge hatte er im Masterstudiengang Bühnenbild an der Technischen Universität Berlin und an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg.


Von 2004 bis 2016 war er Intendant der zweitältesten Festspiele Deutschlands, den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.


Als Autor schreibt er eine Vielzahl von musikalischen Revuen. Mit „Glenn Miller – ein Leben für den Swing“, „Summer of Love – eine Revue über die wilden 60er Jahre“ oder der „Krieg der Träume“ am Landestheater Salzburg errang er überregionale Bekanntheit.




Theaterinszenierungen an folgenden Theatern (Auswahl):

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Bayerisches Staatsschauspiel / Marstall München

Staatstheater Braunschweig

Nationaltheater Mannheim

Städtische Bühnen Freiburg

Theater Lindenhof Melchingen

Zimmertheater Tübingen

Thalia Theater Halle

Puppentheater der Stadt Halle

Neues Theater – Kuturinsel Halle / Saale

Rhinosceros Theatre Festival Chicago

Ruhrfestspiele Recklinghausen

Schauburg München

Theater Osnabrück

Staatstheater Kassel

Salzburger Landestheater


Inszenierungen (Auswahl):

Anonymus: Adam, Adam wo bist du?. Ein Paradiesspiel (UA)

nach Grimm: Der offene Wolf. Märchenspiel (UA)

Diverse:Helden im Eis. Eine Polartragödie (UA)

nach Karl May: Winnetous letzte Fahrt(UA)

Kerstin Specht: Das glühend Männla

Bäsecke/Rost: Kolumbus Nachfahren (UA)

Gotthold Ephraim Lessing: Philotas

Albert Ostermaier: Radio Noir (UA)

Werner Fritsch: Cherubim (UA)

Johann Wolfgang Goethe: Torquato Tasso

Edward Bond: In the Company of Man

Albert Ostermaier: Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie (Einladung zum Heidelberger Stückemarkt)

Ralf Herfurtner: Geheime Freunde

Friedrich Schiller: Die Räuber

Werner Schwab: Präsidentinnen

Susanne Hinkelbein: Berta und Marta (UA) (Volkstheaterpreis des Landes Baden-Württemberg – Aufzeichnung durch den SWR)

Peter Härtling / Schubert: Melchinger Winterreise (UA) (Einladung zum  Festival Politik im Freien Theater)

William Shakespeare: Viel Lärm um Nichts

Nach Shakespeare: Herzattacken (UA)

Albert Ostermaier: heartcore (UA)

Simone Schneider: Alex (UA)

Marivaux: Der Liebe Wankelmut

Bartenjew: Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen

Diverse: Mitteldeutsch. Eine Zeitungsoper (UA) (Einladung zum Theaterfestival UNITHEA in Frankfurt/Oder 2003)

Heiner Müller: Quartett (Einladung zum Rhinoceros Theatre Festival Chicago 1999)

Samuel Beckett: Endspiel

Durringer Schnitt ins Fleisch (Einladung zum Berliner Theatertreffen der Kinder- und Jugendtheater 2002  „augenblick mal!“)

Brecht: Die Dreigroschenoper

Nach Goethe: Die Leiden des jungen Werther (UA) (Einladung zu den Niedersächsichen Musiktagen 2006)

Franz Wittenbrinck: Veronika der Lenz ist da - Die Comedian Harmonists

Eduard Mörike: Das Fest im Gebirge (UA)

Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür

Werner Fritsch: Licht ist wie die Finsternis (UA)

Diverse: Die Reise nach Wart (UA)

Sean O‘Casey: Das Ende vom Anfang (Einladung zu den Ruhrfestspiele Recklinghausen 2014)

Kai Hensel: Klamms Krieg

Hugo von Hofmannsthal: Jedermann

Heinrich Heine: Die Göttin Diana (UA)

Aki Kaurismäki: Der Mann ohne Vergangenheit (Koproduktion mit dem Puppentheater der Stadt Halle/Saale)

Gottfried von Greiffenhagen: Jetzt oder nie! – Die Comedian Harmonists, Teil 2

Sinclair/Mc Carten: Ladies Night – Ganz oder gar nicht

Felix Huby /de Lazzer: Georg Elser – Allein gegen Hitler (UA)

Sophokle:s König Ödipus

Kistner/Biermeier: Glenn Miller – Ein Leben für den Swing

Franz Molnar: Eins, zwei, drei

Kander / Ebb: Cabaret

Lerner / Loewe: My Fair Lady

Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Tschechow: Der Kirschgarten

Werner Hofer: Boston Princes – Die Kennedys. Ein amerikanischer Alptraum (UA) (Preisträgerstück des Autorenwettbewerbs Schreiben wie Shakespeare!)

Holger Schober: ICH KOMMA SAUFEN

Johann Wolfgang von Goethe: Faust I

Kurt Wilhelm: Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben

Joop Admiral: Du bist meine Mutter

Büchner: Dantons Tod

Benatzky/Charell: Im weißen Rössl

Cole Porter: Kiss me, Kate

nach Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz

Ulrike Schweikert: Die Tochter des Salzsieders. Ein historischer Krimi

Emmerich Kálmán: Die Herzogin von Chicago

Eric-Emanuel Schmitt: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Andrew Lloyd Webber/Tim Rice: Jesus Christ Superstar

Georg Ringsgwandl: Der verreckte Hof. Stubenoper – Gesänge in einer sterbenden Sprache.

Peter Härtling: Die Melchinger Winterreise (Premiere 8.12.2017)

Christoph Biermeier: Der Krieg der Träume (Uraufführung am 3.2.2028 am Landestheater Salzburg)

Paul Allen: Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten (Premiere Mai 2018 am Theater Lindenhof)

nach Goethe: Faust-Projekt (Premiere März 2019 am Theater Lindenhof)


https://www.facebook.com/ch.biermeier