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Brassed off – Mit Pauken und Trompeten


Die nächste Inszenierung: Brassed off – Mit Pauken und Trompeten am Theater Lindenhof und in Ko-Produktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Premiere: 17.5. 2018 am Theater Lindenhof. 26.5. bei den Ruhrfestspielen.

Ein Märchen aus heutigen Zeiten: Yorkshire, 1994, im nordenglischen Kohlerevier. Die Grubenkapelle von Grimley probt für die nationale Endausscheidung der Blaskapellen, während ihre Zeche von der Schließung bedroht ist. Als die Musiker tatsächlich ihre Arbeit verlieren, wollen sie auch die Kapelle aufgeben. Das Untergangsszenario erfasst alle Lebensbereiche, Ehen drohen zu scheitern, Familien zu zerbrechen. Doch dem energischen Dirigenten Danny und den Frauen von Grimley gelingt es, bei den mutlos gewordenen Männern wieder Kampfbereitschaft zu wecken. In einem furiosen Finale in der Londoner Royal Albert Hall gewinnt die “Grimley Colliery Band” den Meisterschaftspokal. Hemmungslos romantisch, aber mit viel schrägem, schlagfertigem Humor verweben Herman und Allen in ihrer Tragikomödie Arbeitslosigkeit, Armut und Elend, Stellenabbau und Strukturkrise. Eine fröhlich-elegische Hommage an eine untergehende Industrie und ihre Menschen.


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Premiere Krieg der Träume


Am 4.2.2018 hatte ich Premiere als Autor und Regisseur mit Krieg der Träume. Das Stück basiert auf Drehbüchern eines europäischen Großprojekts, das im September bei ARTE ausgestrahlt wird. Was für eine schöne Produktion mit einem tollen Ensemble! 

Das Besondere dieser Inszenierung: Sie stellt die Ideen und Träume nebeneinander und wertet nicht. Das gibt viel Stoff zum Nachdenken und macht betroffen. Salzburger Nachrichten

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Dernière der Melchinger Winterreise


Wie schnell die Zeit vergeht! Die 30 (ausverkauften) Vorstellungen der Melchinger Winterreise nach Peter Härtling sind schon wieder vorbei. Am 11. Februar war die letzte Vorstellung … vorläufig. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Inszenierung wieder aufgenommen wird, denn der nächste Winter kommt bestimmt. Bislang stehen wir bei 125 Aufführungen in 20 Jahren oder in vier Spieljahren. Schön war’s und wahrhaftig war’s!

Hoffentlich auf bald!

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Franz Schubert / Peter Härtling: Die Melchinger Winterreise

Am 8. Dezember 2017 feiert meine Inszenierung der MelchingerWinterreise von Peter Härtling/Franz Schubert Premiere. Genauer genommen ist es eine Wiederaufnahme-Premiere. Und das nach 20 Jahren! Am 13. Dezember 1997 hatte das Stück die Uraufführung erlebt und war gleich Kult geworden. Drei ausverkaufte Winter lang stand es auf dem Spielplan des Theaters Lindenhof und nun kommt es wieder. Winterreise revisited, wenn man so will. Wieviel sich seither verändert hat: 1997 war das Fremdsein noch ein eher psychologisches. Die Ausgesetztheit, das Gefühl des Nicht-Dazu-Gehörens bei Schubert und das Gefühl, ein Fremder zu sein bei Härtling, der sehr lange nicht wirklich im Schwäbischen ankam. Heute ist das freilich ganz anders. Die Flüchtlingsströme verändern das Thema. Flucht und Fremdsein ist sehr viel konkreter geworden, die politischen Debatten sind voll davon. Daher ist dies auch keine reine Wiederaufnahme, wir stellen uns den neuen Fragen und hoffen oben am Himmelberg auf der Schwäbischen Alb die ein oder andere richtig zu formulieren. Spannend und fordernd!


www.theater-lindenhof.de

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Tolle Premiere und mehr!


Der verreckte Hof bekommt großes Lob von der Presse und das Publikum liebt den Abend. So soll’s sein!

Die nächsten Projeket: Wiederaufnahme von Peter Härtlings Melchinger Winterreise nach 20 (!) Jahren und eine Stückentwicklung und Regie für das Landestheater Salzburg: 1918 – Der Krieg der Träume.


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Premiere Der verreckte Hof


Am 18. Mai ist es soweit: Meine Inszenierung von Georg Ringsgwandls Der verreckte Hof hat Premiere am Theater Lindenhof in Melchingen. Wo sonst?! Ist Der verreckte Hof doch das perfekte Volkstheaterstück: aktuell, witzig, wahr und berührend … und ästhetisch gar nicht so einfach zu knacken. Aber mit toller Musik: Landler, Zwiefache, Polka …. mein bayerisches Herz lacht!


Premiere 18. Mai 2017 am Theater Lindenhof

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Juror für Lamathea

Und wieder kam ein großes Paket! Am 20. Mai werden wieder die besten Inszenierungen im Amateurtheaterbereich ausgezeichnet. Ich bin Juror im Bereich Freilichttheater. 38 Inszenierungen durfte und mußte ich sichten. Fünf werden der Gesamtjury vorgestellt und dann wird diskutiert und schließlich prämiert. Erstaunlich die Vielfalt, erstaunlich die Qualität (gelegentlich) und erstaunlich die Fülle der Themen.


www.lamathea.de







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Bauprobe Der verreckte Hof


Langsam startet die Produktion dieser Stubenoper. Die Fassung ist fertig und verschickt, die Musik arrangiert, die Besetzung gemacht und Anfang Februar ist die Bauprobe. Los gehts am 13. März. Ich freu mich schon auf dieses verrückte Stück!


Und einen Song aus dem neuen Album zu hören, ist nie verkehrt: Unser Dorf!





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Georg Ringsgwandl: Der verreckte Hof. Stubenoper


Mutter Weichsenrieder wird wunderlich, oder vielleicht tut sie nur so. Aber eine Pflegerin muss her, denn ihre Kinder, die allzeit überforderte Halbtagshandarbeitslehrerin Gerlinde und der Wichtigtuer und Manager Rupert, können die Alte nicht betreuen. So kommt Swetlana aus Moldawien auf den Hof, der schon seit Jahren stetig verfällt. Georg Ringsgwandls Stubenoper Der varreckte Hof (bayerische Fassung; hochdeutsche Fassung: Der verreckte Hof) spielt auf einem Bauernhof und verhandelt die große Welt. Mit komischen Dialogen, großartigen Charakterfiguren und scharfer Zeitkritik entwirft Ringsgwandl eine dörfliche Szenerie, die von den Ausschlägen der Globalisierung nicht verschont wird.
„Auf hinterlistige und poetische Art und Weise entlarvt Ringsgwandl die vermeintliche Arbeitswut unserer ,Computergesellschaft‘ als reinen Selbstzweck und stellt mit der Figur der kauzigen alten Bäuerin die brisante Gegenfrage: Was lohnt sich denn wirklich und vor allem für wen?“ (BR)


Inszenieren werde ich dieses schöne, böse und wahre Stück am Theater Lindenhof – wenn man so will als “schwäbische Erstaufführung”. Da freu ich mich drauf, Ringsgwandl war ja einer meiner Helden in einem anderen Jahrtausend. Jaja, “Du kannst nix mitnehme” und “Wuide unterwegs”. Das waren Zeiten!


www.theater-lindenhof.de

www.ringsgwandl.com

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Schöner Nachtrag zur Tochter des Salzsieders


Sehr lustiges Video des Ensembles zum Abschluss der letzten Salzsiederin-Aufführung: Saltsider-Bitch !!!