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Probenbeginn Faust I

Die Proben für meine Inszenierung von Goethes Faust haben begonnen. Henning Bormann spielt Faust, Elmira Bahrami das Gretchen und Vilmar Bieri Mephisto. José Luna ist für die Ausstattung verantwortlich und Thomas Unruh für die Musik.


Premiere ist am 9.6. 2012.

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Premiere: ICH KOMMA SAUFEN


von Holger Schober


Ein Klassenzimmerstück. Ich finde ja, dass dieses Genre echt Sinn macht. Theater in der Klasse heißt, direkte Konfrontation. Kein geschützter Raum, nicht für den Schauspieler, nicht für die Klasse. Alexej Sagerer hat das einmal das “unmittelbare Theater” genannt.


Hier geht’s ums Saufen. H. muss als Sozialarbeit vor Klassen seine Geschichte erzählen. Er, der (Ex?)-Alkoholiker, hat dazu überhaupt keine Lust, denn Saufen macht ja Spaß und dass es gefährlich ist, weiß eh jeder. Ist aber kein Problem, solange man sich unter Kontrolle hat. Aber wer hat das schon … .


Premiere: 7. Februar 2012 um 19.00 im Theatersaal des Alten Schlachthaus, Schwäbisch Hall


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Johann Wolfgang Goethe: Faust I


Mit meiner Inszenierung von Goethes Faust I wird die Spielzeit der Freilichtspiele Schwäbisch Hall 2012 eröffnet. Am 9. Juni ist Premiere.








Goethe kann alles, sogar Salzstreuer!



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In Vorbereitung für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall 2012


Sean O’Casey Das Ende vom Anfang

Darry und Lizzie, ein streitsüchtiges, auf dem Lande lebendes Ehepaar, liegt sich wieder einmal in den Haaren über der Frage, wer denn wohl die schwerere Arbeit leiste. Man einigt sich auf einen Rollentausch: sie stürzt sogleich ins Freie, um die Wiese zu mähen. Darry dagegen macht es sich erst einmal gemütlich und treibt leichte Gymnastik zu angenehmer Musik. Sein einfältiger Nachbar Barry kommt hinzu und bietet seine Hilfe für das »bißchen Haushalt« an. Beim Abwasch zerschmettert der extrem kurzsichtige Barry allerlei Geschirr, und das ist erst der Anfang einer Kette von häuslichen Kleinkatastrophen. Darry fällt im Schweinestall auf die Nase, Barry schneidet sich an herumliegenden Rasierklingen fast die Finger ab. Um die Kuh draußen beaufsichtigen und gleichzeitig drinnen im Haus werkeln zu können, wird das Vieh an einen Strick gebunden, der durch den Kamin ins Wohnzimmer verlegt wird, damit man auch jede Bewegung des tückischen Tieres mitbekommt.

Ein Stromausfall bewirkt die Eskalation der Tolpatschigkeit: die Wohnküche geht zu Bruch. Darry verheddert sich am Kuhstrick, just als sich das Tier draußen in Bewegung setzt, so daß der arme Kerl in den Kamin gezogen wird und dort steckenbleibt. Als Lizzie die Kuh losbindet, stürzt Darry, abermals ein Opfer physikalischer Kräfte, polternd durchs Gesims.

Am Ende versichern alle Beteiligten, daß die Arbeitsteilung so bleiben soll, wie sie vorher war.


Man kann’s auch anders sagen: Katastrophenkomik und Slapstick meets Beckett.


Premiere: 15. Juni 2012 im Haller Globe Theater


Foto: Theater Lindenhof




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Dernière: Der Kirschgarten von Anton Cechow und Boston Princes von W. Hofer


Am Dienstag, den 9.8. 2011, kann man sie noch ein letztes Mal sehen, meine Inszenierung der Chechov-Komödie: 20.30 auf der Großen Treppe vor Sankt Michael bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall. Einen Trailer dazu gibts hier.


Und am Donnerstag, den 11.8. 2011 um 20.00, findet dann ein letztes Mal Boston Princes von Werner A. Hofer im Haller Globe Theater statt. Hier der Trailer:

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Probenbeginn: My Fair Lady – Wiederaufnahme


Am 22. Juli 2011 kommen Eliza, Henry und all die andern noch einmal zurück auf die Große Treppe in Schwäbisch Hall – für 15 Vorstellungen grünt’s dann wieder so grün, wenn Spaniens Blüten blüh’n.


Foto: Jürgen Weller

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Probenbeginn: Summer of Love – eine Revue über die wilden 60-er Jahre


Der Regisseur Coy Middlebrook und die Choreographin Sommer Ulrickson haben mit den Proben des Stückes von Georg Kistner und mir begonnen. Die musikalische Leitung liegt bei Willi Haselbek.


Premiere: 8. Juli 2011 Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Foto: Jürgen Weller

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Premiere: Werner A. Hofer: Boston Princes (Uraufführung)


Wir haben das alles begonnen. Todesschwadronen, den ganzen Staatsterrorismus, der langsam in einen Krieg ausartet, aus dem wir nicht mehr rauskommen. Das ist unser Erbe, Jack.


John F. (genannt Jack) und Robert Kennedy, legendäre Brüder mit einem ehrgeizigen Vater. In (alp)traumhaften Rückblende-Szenen schildert das Stück den Aufstieg des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten zu einer Lichtgestalt amerikanischer Politik, der trotz Kubakrise, Korea- und Vietnamkrieg und Rassenunruhen so populär war wie kein anderer Amtsinhaber vor ihm. Auf ihrem Weg an die Macht kämpfen die „Boston Princes“ mit allen Mitteln, denn sie haben alle Mittel: Geld, Cleverness und Sex Appeal…


Boston Princes ist das Preisträgerstück des Autorenwettbewerbs „Schreiben wie Shakespeare 2010“. Aus der Laudatio von Donald Berkenhoff: Die Aufgabe hieß ja »Schreiben wie Shakespeare«: an sich schon hybride. Aber dann lag auf meinem Tisch »Boston Princes«, und nach anfänglichem Zögern wurde klar, da hat es tatsächlich jemand geschafft! Was ich in den Händen hielt, ist die moderne Version eines Königsdramas.

Werner A. Hofer hat in Wien studiert und ist Professor of Chemical Physics am Surface Science Research Centre der University of Liverpool. Boston Princes ist sein drittes Theaterstück.


REGIE Christoph Biermeier


BÜHNE UND KOSTÜME Simone Manthey


MIT Clarissa Herrmann, Stephanie Kämmer, Laura Quarg, Simone Stahlecker; Christian Baus, Tim Kalhammer-Loew, Reinhold Ohngemach, Daniel Pietzuch, Christoph Schüchner.


PREMIERE 15. Juli 2011 im Haller Globe Theater

www.freilichtspiele-hall.de

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Probenbeginn: Anton Tschechow: Der Kirschgarten

Deutsch von August Scholz. Fassung für die Freilichtspiele Schwäbisch Hall 2011 von Christoph Biermeier und Georg Kistner


Eine Gesellschaft am Ende ihrer Zeit.

Probleme werden nicht mehr angegangen, sondern zerredet, wegdiskutiert.

Man zerstreut sich, lenkt sich ab, verdrängt.

Konflikte werden nicht mehr ausgetragen, sie werden geleugnet.

Schulden werden gemacht und irgendwie wird’s schon gut gehen.

Tut’s aber nicht!

Kein Wunder, dass Der Kirschgarten das Stück der Saison ist.


Premiere: 4. Juni 2011 20.30 auf der Großen Treppe vor Sankt Michael, Schwäbisch Hall

www.freilichtspiele-hall.de

Foto: Jürgen Weller

Gastspiel: Georg Elser – Allein gegen Hitler am Berliner Ensemble

Vom 6. November bis zum 8. November ist meine Inszenierung von Felix Hubys und Dieter de Lazzers Dramatisierung des Lebens von Georg Elser am BE zu sehen sein.


Johann Georg Elser, 1903 auf der Ostalb geboren, ein schlichter Schreiner, fasste 1938 den einsamen Entschluss, “die Führung“ – also insbesondere Adolf Hitler – zu beseitigen, weil „man doch nicht zulassen kann, dass ein Einzelner ein ganzes Volk in den Krieg und ins Unglück führt“.


Elser, ein wortkarger Mensch und typisch schwäbischer Tüftler, sprach nie ein Wort über sein Vorhaben. Im Alleingang entwarf und stellte er aus handelsüblichen Uhren eine Höllenmaschine her, die er in sechswöchiger Nachtarbeit in eine Säule des Bürgerbräukellers in München einbaute.

Als am 8. November 1939 Hitler bei der jährlichen Gedenkfeier für den Marsch auf die Feldherrenhalle sprach, sollte die Bombe hochgehen. Hitler aber verkürzte seine Rede und verließ 19 Minuten vor der verheerenden Explosion den Saal. Elser wurde noch am gleichen Abend an der Schweizer Grenze verhaftet. Hitler betrachtete ihn als seinen persönlichen Gefangenen. Anders als seine Umgebung glaubte der “Führer“, dass Elser als Einzelgänger gehandelt hatte.


Das Stück von Dieter de Lazzer und Felix Huby erzählt das Werden eines Attentäters, der ohne jede politische Ambition nur ein Ziel kannte und der alles für dieses Ziel opferte.

Das Attentat des unauffälligen schwäbischen Schreiners hatte im Unterschied zu anderen Plänen und Anschlägen die besten Chancen, das Schicksal Deutschlands noch zu ändern. Den Zeitgenossen kam das so unwahrscheinlich vor, dass viele es gar nicht glauben wollten.


Es spielen: Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Bernhard Hurm, Wolfram Karrer, Gina Maas, Oliver Moumouris, Gerd Plankenhorn


Nun ist das Gastspiel vorbei, alle waren sehr zufrieden und der Schwarzwälder Bote (haben die einen Korrespondenten in Berlin ???) schrieb:


Georg Elser: Ein beeindruckendes Stück verschärft gespielt

Gastspiel im Berliner Enemble

“… Nachdem die Melchinger Schauspieler vom Theater Lindenhof bereits im vergangenen Jahr anlässlich des 70. Jahrestages des Bürgerbräu-Attentats mit dem Stück “Georg Elser – Allein gegen Hitler” in München gastierten, waren sie drei Tage in der Bundeshauptstadt beim Berliner Ensemble zu Gast.


“Ihr solltet die Melchinger öfter einladen!”, war im Gästebuch des Berliner Ensembles am Tag nach der letzten Vorstellung zu lesen. Dreimal volles Haus, dreimal große Begeisterung, viel Lob und Anerkennung vom Publikum. Das zeigte sich auch beim Publikumsgespräch am Sonntagabend, bei dem vor allem die Autoren Felix Huby und Dieter de Lazzer sowie Regisseur Christoph Biermeier zahlreiche Fragen gestellt bekamen. Auch die Vertreter der Fachwelt, die am Montag die Vorstellung besuchten, zeigten sich begeistert. “Ein beeindruckendes Stück, verschärft gespielt”, meinte etwa der Schauspieler und Regisseur Manfred Karge. Auch der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, und Dramaturg Hermann Beil waren von der Inszenierung sehr angetan. Ebenso der Dramatiker Rolf Hochhuth, der sich seit Jahren für ein Elser-Denkmal in Berlin einsetzt. … ” Schwarzwälder Bote


www.theater-lindenhof.de

 

Foto: Theater Lindenhof