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Der nächste Sommer kommt bestimmt!


Jetzt ist es raus! Ich inszeniere zweimal Goethe.

Zum einen Götz von Berlichingen in Jagsthausen. Seit 70 Jahren gibt es dort im Sommer den Götz. Meine Inszenierung ist dann logischerweise die 71. Es ist ein generationenübergreifendes Goethe-Forschungslabor. Das ist spannend! Und spannend ist es auch, sich durch die Theaterhistorie des Götz in Jagsthausen zu wühlen. Wer schon alles den Götz gespielt hat! Von Götz Ottes über Walter Plathe , Harald Dietl oder Thomas Thieme und -wer hätt’s gedacht- Raimund Harmstorf … Last not least findet die Inszenierung im Stammschloss des Ritters mit der eisernen Faust statt.


Die zweite Inszenierung ist noch ein wenig geheim. Aber mit dem Stoff gehe ich dann schon zum dritten Mal auf Reise!



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Ferdinand Schmalz: der herzerlfresser


Im Winter werde ich wieder am famosen Theater Lindenhof sein. Mit der herzerlfresser werde ich eins der schönsten, poetischten und grausamsten der neuen Volkstheaterstücke inszenieren. Es passt wunderbar zum Theater Lindenhof – und zu mir.


Ein neues Einkaufszentrum entsteht, auf Sumpf gebaut, in einer Kleinstadt, die mit Leben gefüllt werden soll.

Ein Treffpunkt soll dieser Ort werden, an dem sich die Menschen begegnen, wieder zueinander finden und vielleicht im Flanieren durch die Geschäftspromenaden auch noch für einen finanziellen Aufschwung sorgen. Doch noch vor der Eröffnung geschieht Merkwürdiges: Es werden Frauenleichen gefunden, denen das Herz entnommen wurde. Die Öffentlichkeit darf nichts davon erfahren, sonst ist das ganze Versprechen einer blühenden Zukunft dahin. Der Gangster Andi ist Nachtwächter und nimmt sich der Ermittlungen an. Beauftragt vom Acker Rudi, dem Bürgermeister, entsorgt er mehr schlecht als recht die Leichen. Die Morde erinnern an einen steirischen Mythos, wonach ein junger Mann gehört hatte, dass er sich unsichtbar machen könne, wenn er die Herzen von sieben Jungfrauen verzehre. Sechs tötete er, dann …

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Neues Jugendbuch


Gerade sind die Korrekturfahnen der Waldfüchse abgesegnet worden. Ich freu mich sehr, dass das Buch jetzt in Druck geht und am 19. September 2019 erscheinen wird. Und schon geht’s weiter! Der Nachfolgeband über die verrückte Pfadfindergruppe geht in die zweite Runde.


Anfang Januar habe ich Abgabe. Das wird knapp!


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Berlin, Berlin – die große Show über die 20er Jahre


Das ist ein spannendes Projekt! Wir lassen die 20er Jahre wieder auferstehen. Und wo könnte das schöner sein, als im Admiralspalast in Berlin. Marlene Dietrich, die Comedian Harmonists und viele Stars und Starlets mehr, zeigen wie aktuell diese verrückten Jahre sind.

Ich darf das Buch schreiben und Regie führen. Exciting!


Premiere am 19.12.2019 im Admiralpalst in Berlin. Danach große Tournee


https://www.berlinberlin-show.com/home.html

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Waldfüchse. Das Geheimnis der Pfadfinder - ein Jugendbuch


Paul ist nicht krank, Paul ist nicht verrückt, Paul hat nur etwas zu viel Fantasie. Als er im Krankenhaus ein Foto findet, glaubt er, in ein Zeitloch gefallen zu sein. Warum ist er da auf dem Foto zehn Jahre älter? Und warum sieht er aus wie ein Pfadfinder? Ganz einfach, der Mann auf dem Bild ist sein Vater. Kompliziert ist aber, warum sein Vater ihm verbietet, zu den Pfadfindern zu gehen. Das wird Paul erst verstehen, als er sich mit seinen neuen Freunden im Wald verläuft und fast schon die Hoffnung aufgegeben hat. 
Eine Geschichte über echte Abenteuer, falschen Stolz und die beste Pfadfindergruppe, die man sich vorstellen kann. Auch wenn Ricos Knoten nicht halten, Said kaum etwas spricht, die Zwillinge Romy und Tony schief singen und die kleine Schwester Tine ständig nervt.


Das Buch erscheint im September.



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Lebwohl, Brandner Kaspar!


nach sechseinhalb Jahren und 86 Vorstellungen sagt meine Inszenierung von “Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies” nun wohl endgültig “Pfüadi!”

Es war nochmals eine sehr schöne, wehmütige Vorstellung vor vollem Haus.


Ein Kultstück zu verabschieden, ist immer ein wenig traurig.



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Zwei neue Schreibprojekte


Nach dem Inszenieren kommt wieder die etwas ruhigere Zeit am Schreibtisch. Im Moment sitze ich an einem Jugendbuch.

Und ich schreibe an einem Stück mit viel Musik! Schreiben und hören. Und das in den Frühling hinein!!

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Faust Spielen nach Goethe


Am 1.3. 2019 hatte meine Inszenierung von Faust spielen nach Goethe in Melchingen Premiere. Es war eine sehr beglückende Produktion! Goethe von heute her zu lesen, war sehr fordernd. Alle haben toll mit gezogen und so ist es -glaube ich- eine Inszenierung geworden, die sehr auf der Höhe der Zeit ist und den Fauststoff befragt, kritisiert, verehrt und sich sehr ernsthaft und auch witzig mit dem großen Klassiker und zeitgenössischen Autor Goethe beschäftigt. Dass das Publikum so gut mit geht, freut mich.


www.theater-lindenhof.de

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#faustspielen


Der Faust: Es gibt wohl kaum ein Theaterstück, das so tiefe Spuren in den vergangenen zweihundert Jahren hinterlassen hat. Die Figur galt uns als Vorbild, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Ganz im Sinne der Aufklärung. Was aber, wenn das Streben nach Erkenntnis nie zufrieden macht, wenn der Verstand an Grenzen stößt? Was, wenn der Verstand diese Grenzen überschreiten will und dafür den Pakt mit dem Teufel eingeht? Diese Frage hat Goethe umgetrieben und fordert uns immer noch heraus. Faust, das ist ein Volksbuch, ein Steinbruch, ein Mythos. Dr. Faustus, Urfaust, Faust I, Faust II, ein ganzes Leben lang hat Goethe dieser Faust beschäftigt. Der Faustkosmos ist ein Gedankenstrom, eine Zeitreise. Er überlässt es der Nachwelt, diese Geschichte zu entschlüsseln. Die Nachwelt, das sind wir. Denken, reden, spielen. Wir  setzen uns mit Goethes Werk auseinander und konfrontieren den historischen Stoff mit den Herausforderungen von heute: #metoo, Krieg, Migration, Gentrifizierung, Trump,…


Faust neu abgemischt. Vorhang auf für einen multimedialen Szenenreigen


Premiere am 1. März 2019 am Theater Lindenhof





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Mit Faust ins Neue Jahr


Die erste Produktion des Jahres steht in den Startlöchern. Ab 10. Januar probe ich am Theater Lindenhof Goethes Faust. Richtiger ist wohl, wir beschäftigen uns mit dem Fauststoff. Untersuchen von heute aus, was es mit dieser unglaublichen Materialsammlung auf sich hat. Natürlich können wir den Faust in so einem Projekt nicht in Gänze aufdröseln, aber schon die Vorgespräche haben gezeigt, dass Goethe unser Zeit ganz schön gut kannte oder vorausahnen konnte.

Dass es gleichzeitig die erste Premiere im neuen Theater Lindenhof ist, freut mich obendrein.